
Die internationale Presse bezeichnete ihn schon einmal als „das Phänomen“ (Mosnews) – in jedem Falle
genießt der in Deutschland und Finnland lebende Pianist Kai Adomeit nicht nur höchsten Respekt
bei der Fachkritik, sondern er wird bei seinen Auftritten auch vom Publikum für seinen
lebendigen und technisch exzellenten Vortragsstil gefeiert.
Dabei vermag Adomeit sowohl solistisch im Rahmen seiner Recitals
(2009/10 Russland-Tournee u.a. mit den zwölf transzendenten Etüden von Liszt)
als auch bei seinen Auftritten als Kammermusiker zu überzeugen.
Bereits im Alter von 22 Jahren legte er eine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Sergei
Rachmaninow vor (für Bayer Records) – nicht nur die Fachwelt war verblüfft.
Rasch folgten weitere CD-Veröffentlichungen u.a. mit Antonín DvoĆáks Gesamtwerk
für Klavier inklusive seinem Klavierkonzert. Hierfür erntete Adomeit begeisterte Kritiken
und erhielt den renommierten Schallplattenpreis „Choc du Monde de la Musique“.
Als Solist konzertierte Adomeit u.a. mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz,
dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunkorchester des SWR und dem RSO Ljubljana.
Adomeit ist auch ein sehr gefragter Liedbegleiter, so musizierte er im Duo mit Christiane Oelze,
Renée Morloc oder Margarete Joswig.
Seit Jahren arbeitet er außerdem mit dem Dirigenten und Leiter der Filmphilharmonie Frank Strobel
im Klavierduo wie auch als Filmmusiker zusammen. Zu nennen sind hier u.a. die Soundtracks zu
„Der Schatz“ (Musik: Max Deutsch), „Das neue Babylon“ (Musik: Dmitrij Schostakowitsch) und
„Die Päpstin“" (Musik: Marcel Barsotti). 2011 hat er erstmals Gottfried Huppertz‘ Originalmusik
zu Fritz Langs historischem „Nibelungen“-Stummfilm in der originalen Klavierfassung live aufgeführt.
Im Liszt-Jahr 2011 hat Adomeit verschiedene, jeweils um Hauptwerke von Liszt gruppierte Programme gespielt
(u.a. die h-Moll-Sonate, die zwölf transzendenten Etüden, die „Wanderjahre“ und die Opernfantasien).
Im gleichen Jahr hat er den Zyklus der transzendenten Etüden u.a. in St. Petersburg, Odessa, Riga,
Frankfurt am Main und Mannheim aufgeführt.
2012 geht Adomeit auf Tournee durch die USA (u.a. mit Bachs „Goldberg-Variationen“).
Außerdem reist er erneut nach Russland mit Klavierkonzerten von Beethoven, Brahms
sowie dem „Romantischen Klavierkonzert“ von Joseph Marx.
2013 steht für Kai Adomeit im Zeichen eines großangelegten Haydn-Projekts
mit Aufführungen und Aufnahmen sämtlicher Klaviersonaten.